Satzung der „St. Georg Schützenbruderschaft Sönnern-Pröbsting e.V.“

§ 1 Name und Sitz
§ 2 Wesen und Aufgabe
§ 3 Gemeinnützigkeit
§ 4 Mitgliedschaft
§ 5 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft
§ 6 Jungschützen
§ 7 Ehrenmitglieder
§ 8 Organe der Schützenbruderschaft St. Georg Sönnern-Pröbsting
§ 9 Mitgliederversammlung
§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung
§ 11 Vorstand
§ 12 Gesetzlicher Vorstand
§ 13 Aufgaben des Vorstandes
§ 14 Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes
§ 15 Handlungsumfang
§ 16 Kassenprüfer
§ 17 Festveranstaltungen
§ 18 Kirchliche Veranstaltungen
§ 19 Begräbnisordnung
§ 20 Sportschießen
§ 21 Kunst und Kultur
§ 22 Soziale Fürsorge
§ 23 Auflösung der Bruderschaft
§ 24 Ehrengericht
§ 25 Datenschutzklausel
§ 26 Inkrafttreten

 

 

§ 1 Name und Sitz

Dieser Verein trägt den Namen „St. Georg Schützenbruderschaft Sönnern-Pröbsting e.V.“. Die Schützenbruderschaft wurde am 3. Juni 1837 gegründet. Der Verein ist unter diesem Namen im Vereinsregister des Amtsgerichtes zu Werl eingetragen und hat seinen Sitz in Werl-Sönnern.

§ 2 Wesen und Aufgabe

Die Schützenbruderschaft St. Georg Sönnern-Pröbsting ist eine Vereinigung von christlichen Menschen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Köln e.V. bekennen. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statuten und Rahmensatzungen in ihrer jeweiligen Fassung für sie verbindlich sind.
Getreu dem Wahlspruch der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften „Für Glaube, Sitte, Heimat“ stellen die Mitglieder der Schützenbruderschaft St. Georg Sönnern-Pröbsting sich folgende Aufgaben:

  1. Bekenntnis des Glaubens durch:
  • aktive religiöse Lebensführung
  • Ausgleich sozialer und konfessioneller Spannungen im Geiste echter Brüderlichkeit
  • Erziehung zum Werke christlicher Nächstenliebe
  1. Schutz der Sitte durch:
  • Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben
  • Gestalten echter brüderlicher Geselligkeit
  • Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport
  1. Liebe zur Heimat durch:
  • Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn
  • tätige Nachbarschaftshilfe
  • Pflege der geschichtlichen Überlieferung

§ 3 Gemeinnützigkeit

Die Schützenbruderschaft dient ausschließlich unmittelbar christlichen und mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung“.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der Bruderschaft ihre eingezahlten Kapitalanteile oder den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen nicht zurück.
Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken der Schützenbruderschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglieder können Frauen und Männer werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, unbescholten und bereit sind, sich zu dieser Satzung und damit zum Statut des Bundes Historischer Deutscher Schützenbruderschaften zu verpflichten.

  1. Das Gesuch um Aufnahme ist an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
  2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft St. Georg Sönnern-Pröbsting keinen Anspruch. Auch ein Anspruch auf Auseinandersetzung steht ihm nicht zu.
  3. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.
  4. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären.
  5. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Bruderschaft oder des Bundes schädigt, oder wenn es mit dem Beitrag mehr als ein Jahr im Rückstand bleibt.
  6. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist vorher das rechtliche Gehör zu gewähren. Ein ausgeschlossenes Vorstandsmitglied scheidet mit der Rechtswirksamkeit der Ausschlussentscheidung aus seinem Amt aus. Bis zur Rechtswirksamkeit ist es vom Amt suspendiert.
  7. Gegen die Entscheidung des Vorstandes hat das ausgeschlossene Mitglied das Recht der Beschwerde an das Ehrengericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

§ 5 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen. An den Veranstaltungen hat das Mitglied sich zu beteiligen, soweit die Beteiligung vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung zur Pflicht gemacht ist.
An kirchlichen Veranstaltungen der Schützenbruderschaft St. Georg sowie am Begräbnis eines Mitgliedes sollen sich alle Mitglieder beteiligen.
Jedes Mitglied hat nach einjähriger Mitgliedschaft das Recht auf den Königsschuss.

§ 6 Jungschützen

Mädchen und Jungen vom 12. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst werden, deren Pflichten nach dem Grundgesetz der St. Sebastianus-Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft zu ordnen sind.
Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 18. Lebensjahr hinaus ein Amt versehen.
Jungschützen bis zum 18. Lebensjahr sind nicht stimmberechtigt. Sie zahlen aus diesem Grund nur den von der Mitgliederversammlung festgesetzten ermäßigten Jahresbeitrag. Sie sind nur beratende Mitglieder bei der Mitgliederversammlung. Mit Beginn des 18. Lebensjahres werden die Jungschützen vollberechtigte Mitglieder. Sie sind dann stimmberechtigt und zahlen den vollen Jahresbeitrag.

§ 7 Ehrenmitglieder

Personen, die sich um die Bruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden, die volle Mitgliederrechte haben, aber von den Mitgliedspflichten befreit sind.

§ 8 Organe der Schützenbruderschaft St. Georg Sönnern-Pröbsting

Organe der Schützenbruderschaft St. Georg sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand.

§ 9 Mitgliederversammlung

  • Jährlich, möglichst im Januar, ist die ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn 1/10 der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich dies beim Brudermeister beantragt.
  • Die Mitgliederversammlung wird vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.
  • Zur Mitgliederversammlung ist mindestens zwei Wochen vorher durch öffentlichen Aushang im Schaukasten an der St. Antoniuskirche in Sönnern sowie im Vereinsheim des SC Sönnern und im redaktionellen Teil der Tageszeitung einzuladen.
  • Jede ordnungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Verlangen eines Mitgliedes ist schriftlich abzustimmen.
  • Zur Annahme des Beschlusses ist die einfache Stimmenmehrheit genügend und erforderlich, soweit nicht diese Satzung anderes bestimmt.

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  1. Wahl des Vorstandes und von zwei Kassenprüfern
  2. Beschlussfassung über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan
  3. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer
  4. Entlastung des Vorstandes nach Rechnungslegung
  5. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
  6. Änderung der Satzung
  7. Auflösung der Bruderschaft

Zur Auflösung der St. Georg Schützenbruderschaft ist die Anwesenheit von 2/3 der Mitglieder und eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Sind in der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung entscheiden soll, nicht 2/3 der Mitglieder anwesend, so ist eine neue Mitgliederversammlung innerhalb eines Monats einzuberufen, die in jedem Falle beschlussfähig ist. Der Beschluss bedarf auch in diesem Falle einer ¾ Stimmenmehrheit.

Zu Änderungen der Satzung ist eine ¾ Mehrheit aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Bruderschaft erforderlich.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, etwaige Anträge sind dem diesem beizufügen.

§ 11 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  • Brudermeister / Brudermeisterin
  • stellvertretenden Brudermeister / -meisterin
  • Adjutant /Adjutantin
  • Erster Geschäftsführer / Geschäftsführerin
  • zwei Königsoffizieren
  • zwei Jubelkönigsoffizieren
  • zwei Zugführern bzw. Zugführerinnen
  • Fähnrich und zwei Fahnenoffiziere
  • Kassierer / Kassiererin
  • Avantgardenführer / Avantgardenführerin
  • Jungschützenmeister / Jungschützenmeisterin
  • Schriftführer / Schriftführerin
  • Fünf Beisitzer

 

Dem Vorstand gehören als ordentliche Mitglieder an:

  • als geistlicher Präses der Pfarrer der St. Antonius Pfarrei in Sönnern oder ein von ihm zu benennender Priester und
  • der im Geschäftsjahr amtierende König.

Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf zwei Jahre gewählt.
Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit in der nächsten Mitgliederversammlung.

§ 12 Gesetzlicher Vorstand

Der / die Brudermeister /-meisterin, der /die stellvertretende Brudermeister /-meisterin und der / die Geschäftsführer /-in bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Bruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Rechtsverbindliche Erklärungen der Bruderschaft werden von zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.

Die Amtsdauer des gesetzlichen Vorstandes erlischt mit der Eintragung des neugewählten Vorstandes im Vereinsregister.

§ 13 Aufgaben des Vorstandes

Aufgaben des Vorstandes sind die

  • Führung der laufenden Geschäfte,
  • Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr,
  • Aufstellung eines Haushaltsplanes
  • Erstattung der Tätigkeitsberichte,
  • Beschlussfassung über Aufnahmeanträge,
  • Ausschluss eines Mitgliedes mit einfacher Mehrheit,
  • Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen.

Die Vorstandssitzungen werden vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Brudermeister, einberufen und geleitet. Über die Vorstandssitzungen sind Protokolle zu fertigen und diese sind vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen.

§ 14 Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes

  • Der Brudermeister ist der Repräsentant der Bruderschaft. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen.
    Ferner hat er die Sachwerte der Schützenbruderschaft gut aufzubewahren und gegen Verlust und Entwendung zu schützen.
  • Der stellvertretende Brudermeister vertritt den Brudermeister im Falle seiner Verhinderung.
  • Der Adjutant organisiert und leitet die Aufzüge der Bruderschaft in der Öffentlichkeit. Im Falle seiner Verhinderung bestimmt er oder der Brudermeister den Vertreter.
  • Der Geschäftsführer verwaltet das gesamte Schriftwerk der Schützenbruderschaft und ist für deren Aufbewahrung verantwortlich. Der Haushaltsplan für das folgende Geschäftsjahr ist von Ihm zu fertigen.
  • Der Kassierer hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen. Der Kassierer ist für alle Finanzangelegenheiten verantwortlich.
  • Die Königsoffiziere sind für alle anfallenden Aufgaben des Königstisches verantwortlich.
  • Die Jubelkönigsoffiziere kümmern sich um die Angelegenheiten der Jubelkönige.
  • Der Fähnrich und die Fahnenoffiziere sind für alle Fahnenangelegenheiten verantwortlich.
  • Die Zugführer tragen für die ordentliche Durchführung ihrer Züge die Verantwortung.
  • Der Avantgardenführer leitet die Avantgarde und zeichnet für alle Sachwerte der Avantgarde die Verantwortung.
  • Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Bruderschaft. Er vertritt deren Interessen im Vorstand und in der Mitgliederversammlung. Er trägt die Verantwortung für die Jungschützen.
  • Der Schriftführer fertigt die Protokolle der Mitglieder- und Vorstandsversammlungen an.
  • Die übrigen Vorstandsmitglieder (Beisitzer) können zu allen vorstehenden Aufgaben herangezogen werden.
  • Der Präses wahrt die geistlichen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der Bruderschaft.

§ 15 Handlungsumfang

In der Ausgabenwirtschaft ist der Vorstand an den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Haushaltsplan gebunden. Außerhalb des Voranschlages kann der Vorstand für notwendige Ausgaben bis zu einem Höchstbetrag von 5000,– € im Einzelfalle, der Brudermeister oder der Geschäftsführer bis zu einem Höchstbetrag von 500,– € verfügen.

§ 16 Kassenprüfer

Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden Kassenprüfer sollen Mitglieder der Bruderschaft sein. Sie prüfen die Führung der Kassenbücher, die Bestände, Vermögensanlagen und Belege. Zur Jahresrechnungslegung des Geschäftsführers geben sie den Prüfungsbericht.

§ 17 Festveranstaltungen

Die Bruderschaft feiert alljährlich das Schützenfest als große öffentliche Veranstaltung, wie es seit alters Brauch ist. Über sonstige Veranstaltungen beschließt der Vorstand.

 

§ 18 Kirchliche Veranstaltungen

  1. Die Bruderschaft beteiligt sich geschlossen und mit Fahnen an der Fronleichnamsprozession ihrer Pfarrei. Die Bruderschaft lässt alljährlich drei Hochämter halten:

– am Fest des heiligen Georg, des Schutzpatrons unserer Bruderschaft
– am Samstag beim Schützenfest und
– am Christkönigsfest.

Bei den Gottesdiensten nehmen die Fahnenabordnungen im Chorraum um den Altar Aufstellung.

§ 19 Begräbnisordnung

Für jedes verstorbene Mitglied lässt die Bruderschaft eine hl. Messe lesen, an der die Mitglieder möglichst vollzählig teilnehmen sollen. Sie sollen am Begräbnis eines Schützenbruders / einer Schützenschwester unter Voranführung der Bruderschaftsfahne teilnehmen.

§ 20 Sportschießen

Im Rahmen der Freizeitgestaltung pflegt die Bruderschaft das sportliche Schießen, insbesondere für die Jungschützen nach den Bestimmungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und der FICEP (Internationaler Katholischer Sportverband).

§ 21 Kunst und Kultur

Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Bruderschaft, die Kunstwert haben, insbesondere das Königssilber, Urkunden und Protokollbücher sorgfältig und sicher aufbewahrt werden. Die Bruderschaft beteiligt sich an der Pflege christlicher und geschichtlicher Kultur der Heimat.

§ 22 Soziale Fürsorge

Die Mitglieder verpflichten sich zur Hilfeleistung in Notfällen. Armen und in Not geratenen Mitgliedern muss der Beitrag ganz oder teilweise erlassen werden. Niemand darf von der Mitgliedschaft abgewiesen oder ausgeschlossen werden, weil er arm oder bedürftig ist.

§ 23 Auflösung der Bruderschaft

Über die Auflösung der Bruderschaft entscheidet eine Mitgliederversammlung, in der 2/3 aller Mitglieder anwesend sein müssen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Sind nicht 2/3 der Mitglieder anwesend, so ist innerhalb eines Monats nach der Mitgliederversammlung eine neue Versammlung einzuberufen, die in jedem Falle beschlussfähig ist. Auch in diesem Falle ist eine ¾ Stimmenmehrheit für den Auflösungsbeschluss erforderlich. Die Bruderschaft ist ohne Beschlussfassung aufzulösen, wenn die Zahl der Mitglieder unter sieben sinkt.
Im Falle der Auflösung des Vereins fällt sein Vermögen an die St. Antonius Pfarrei in Sönnern. Diese soll das Vermögen unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken des Ortsteils Sönnern verwenden, jedoch etwaige Sachwerte, wie Fahnen, Königssilber, Degen und Gewehre, sowie Urkunden und Protokollbücher aufbewahren. Über das Vermögen ist ein Inventarverzeichnis zu erstellen und dem zuständigen Bischof zu übergeben. Im Falle der Neugründung einer Bruderschaft in der Pfarrei mit gleicher Zielsetzung, hat die Pfarrei das Vermögen an die neugegründete Bruderschaft herauszugeben.

§ 24 Ehrengericht

Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Bruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander sollen vom Vorstand geschlichtet werden.
Falls dies nicht möglich ist, ist zur Entscheidung das Ehrengericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zuständig, das für die Bruderschaft vom Vorstand, im Übrigen von den Mitgliedern angerufen werden kann.
Die Ehrengerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in ihrer jeweiligen Fassung ist Bestandteil dieser Satzung und für alle Mitglieder der Bruderschaft verbindlich.

§ 25 Datenschutzklausel

  • Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen; Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
  • Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.
  • Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am „Schwarzen Brett“. Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist – mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände  – nicht zulässig.
  • Als Mitglied des Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.  ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Eintrittdatum, Austrittsdatum und Vereinsmitgliedsnummer (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Die namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem.
  • Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts-Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt.

§ 26 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde anlässlich der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Februar 2007 beschlossen und tritt mit der Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichtes Werl in Kraft.